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Inhaberin:

Viktoria Wolfsteiner

4724 Neukirchen

Österreich

Spitzwegerich

oder wie man ihn auf Lateinisch nennt: Plantago lanceolata. Der lateinische Name beinhaltet die Lanze, die für den Kampf verwendet wird. Er ist sicher auf die Form des Blattes bezogen aber ich verbinde damit auch seine umfangreichen Kräfte im Kampf gegen Verletzungen und Erkältungserscheinungen.. und schon sind wir mitten im Thema :-)






Name lateinisch: Plantago lanceolata

Auch genannt: Heilwegerich, Spießkraut, Ripplichrut, Spitzwegeblatt, Siebenrippe

Pflanzenfamilie deutsch: Wegerichgewächs

Pflanzenfamilie lateinisch: Plantaginaceae

Blüte und Erntezeit: Mai- Oktober


Erkennungsmerkmale: Der Spitzwegerich ist eine mehrjährige, winterharte Pflanze. Die Wuchshöhe beträgt in der Regel zwischen 10 cm bis zu 60 cm. Wesentlich mächtiger ist der unterirdirdische Wurzelstock, der als Pfalwurzel bis zu einem Meter in den Boden reicht.

Die Blätter sind Lanzenförmig (dh. auch der Name), lang uns spitz zulaufend. Auffällig sind die längs angeordneten Blattrippen. Die Blätter werden bis zu 20cm lang.

Die Blüte wächst aufrecht an einem Blütenstängel und bildet eine ovale Ähre, markant sind hier die Staubfäden mit den weiß-gelblichen Staubblüten.

Nach der Blüte entwickeln sich in den Blütenständen Kapselfrüchte, die leicht klebrige und eingekerbte Samen mit brauner bis bräunlich-roter Färbung hervorbringen.


Vorkommen: kleinen Wiesen, an Äckern und Feldrändern, an den Wald angrenzenden Wegen und auf sehr kleinen Flächen in Ortschaften


Verwechslung: Verwechslungen mit Breitwegerich kann man sehr einfach anhand der Blattform ausschließen. Spitzwegerichblätter sind schmal, laufen spitz zu und sind lanzettenähnlich. Die Blätter vom botanisch verwandten Breitwegerich hingegen sind eiförmig bis oval. Verwechslungen sind aber nicht tragisch, denn der Breitwegerich ist nicht giftig.


Verwendung:

Kulinarisch: in Salaten, Eierspeise, Smoothies, Pesto- leicht Pilzartiger geschmack. Speziell die Blüten schmecken Pilzartig





Heilpflanze und Kosmetik:

· Husten und Bronchialerkrankungen

· Wundheilungsstörungen

· Insektenstiche

· Schwellungen

· Fieber

· Mund- und Rachenraumentzündungen

· Asthma

· Sonnenbrand

· Neurodermitis

· Hautentzüdnungen


Wirkung:

entzündungshemmend,reizmilderndantibakteriell,adstringierend (zusammenziehend) und einhüllendhustenstillendkrampflösend leberschützendteilweise antiviralblutstillend


Inhaltsstoffe: Glycoside, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Kieselsäure, Saponin, Vitamin C, antibiotische Stoffe, ätherisches Öl, Lab-Enzym


Verwendung: Pflaster der Natur, Hustenmittel, Wundsalben, After Sun Produkte, Insektenmittel, bei Ekzemen, juckender Haut, Magen- Darmentzündungen, Hämmoroiden , Stoffwechselanregend


Der Spitzwegerich ist ein Tausendsassa und im Frühling in Verbindung mit Maiwipferl ein tolles Erkältungs- und Hustenkraut. Ein tolles Rezept für Hustenzuckerl mit diesen beiden Pflanzen, kommt in den nächsten Tagen auf den Blog.


Alles Liebe

Viktoria



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